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Virneburger Bräuche

Virneburger Bräuche

Neujährche

Neujährche Ein Brauch, der früher jedes Jahr zu Neujahr betrieben wurde, ist das sogenannte „Neujährche". Das „Neujährche" ist eigentlich eine bestimmter Brotteig in Form der "Virneburger Rauten", ca. 15 cm groß, die zu Neujahr gebacken und gegessen wird. Auf den Brotseiten sind traditionell immer kirchliche Motive abgebildet.

 

Maibaum

Maibaum aufstellen mit Muskelkraft Am 30. April wird abends der Maibaum, den die Junggesellen sich aus dem gemeindeeigenen Wald schlagen dürfen, nach traditioneller Art und Weise mit Muskelkraft aufgestellt.
Auf der Kirmes wird der Maibaum dann verlost. Der Gewinner muss mittels ein paar Kästen Bier die Junggesellen dazu bringen, den Baum wieder niederzulegen.

Kirmes

Jedes Jahr, eine Woche nach Pfingsten, also am Tag der Dreifaltigkeit, beginnt die Kirmes in Virneburg, die drei Tage dauert. Früher wurde die Kirmes immer durch den Junggesellenverein durchgeführt, seit 1993 sind jetzt die "Glücksritter" die Ausrichter. Während dieser Zeit feiern alle Leute im Dorf auf der Kirmes.

Fußballspiel "Junggesellen gegen Verheiratete"

Immer am Kirmesmontag spielen die Junggesellen gegen die Verheirateten von Virneburg auf Blumerath Fußball.

Strohbär

Dieser Brauch wird seit den 60er Jahren nicht mehr betrieben. Dabei haben die Junggesellen jedes Jahr am Kirmesdienstag einen aus ihren Reihen ausgewählt und ihn am ganzen Körper mit Stroh als den so genanten „Strohbär" verkleidet. Mit ihm sind sie dann durch das ganze Dorf gezogen und einer spielte dazu auf der Ziehharmonika Musik.