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Schullmestesch

Hausname: Schullmestesch
Name von Nikolaus Thelen, Lehrer in Virneburg von 1838 - 1883
In seinem Haus befand sich auch der Schulsaal.
Standort: Hauptstraße 27
Baujahr: unbekannt
In diesem Gebäude befand sich ursprünglich das Amtsgericht des Amtes Virneburg.
Bauart: Zweigeschossig, Untergeschoss aus Bruchstein, Obergeschoss aus Fachwerk, das rundum mit Schiefer beschlagen war.
Haupthaus unterkellert, rechtwinkliger Anbau nicht.
Eigentümer: Das Amt Virneburg, dann geht das Haus in Privatbesitz über.
Schließlich erwirbt es der Dorfschullehrer Nikolaus Thelen.
1868 sucht die Gemeinde ein Zimmer als Schulsaal, weil ihr der bisherige Schulsaal gekündigt wurde. Der neue Schulraum kommt in das Privathaus des Lehrers. Die Schule bleibt dort bis zum Jahre 1877.
Die Gemeinde baut eine eigene Schule an der Hauptstraße 35.
In Erbfolge gelangt das Haus des Lehrers an seine Tochter Maria- Anna, danach an die Enkeltochter Helene und schließlich an Urenkel Eduard.
Die Familiennamen wechseln von Thelen auf Schüller und schließlich auf Müller.
Unabhängig von den Familiennamen werden durch alle Generationen die Bewohner dieses Hauses stets Schullmestesch genannt.